Ebreichsdorf

Die Pfarrkirche
Diese liegt im Vorstadtl südöstlich des Schlosses und ist vom Friedhof mit neuzeitlicher Bruchsteinmauer umgeben. Der spätgotische im Kern romanische Saalbau ohne Strebepfeiler wird von einem leicht eingezogenen Chor mit 5/8-Schluss abgeschlossen. Langhaus und Chor schließt ein steiles Walmdach ab. Im Westen erhebt sich der vorgestellte, spätbarocke Westturm. Urkundlich wird die Kirche bereits im Jahr 1120 genannt. 1313 ist sie als Filiale von Traiskirchen angeführt, jedoch bereits 1320 Pfarre. Nach dem Ungarneinfall wurde die Kirche von 1474 bis gegen Ende des 15. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Die Beschädigungen infolge des Erdbebens von 1590 wurden in den darauf folgenden Jahren unter dem Herrschaftsinhaber Hieronymus Beck von Leopoldsdorf beseitigt, der weiters die Friedhofsmauer sowie die Gruft vor der Kirche errichten ließ. 1705/06 wurde die Kirche unter dem Patronat des damaligen Herrschaftsbesitzers Josef Anton Pilati, erneut als Pfarre bestiftet und 1721 restauriert (vgl. Inventarnummer 9531/73). Seit 1909 befindet sich die Pfarre unter dem Patronat der Schlossherrn Drasche-Wartinberg. Die letzten Restaurierungen erfolgten 1898/99, 1933, 1971 im Inneren und 1973/74 außen, wobei die Freilegung der romanischen Quadermauer am Langhaus erfolgte.

Quelle: http://www.pfarre-ebreichsdorf.at/
Fotos: CopyRight by Johann MERL
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Weigelsdorf

Die Pfarrkirche "Zu den hll. Peter und Paul" ist eine romanisch-frühgotische Chorturmkirche aus dem 12. bis 14. Jahrhundert, die im 17. Jahrhundert barockisiert wurde. Der gewaltige Chorturm zeigt romanisches Quadermauerwerk. An der Chorwand steht die Kopie eines romanischen Tischaltars aus dem 20. Jahrhundert, ebenso in der romanischen Kapelle. In der Kirche befinden sich interessante Spolien: Reste von römischen Grabplatten, in der Kapelle das älteste frühmittelalterliche Bildwerk Niederösterreichs (9. - 11. Jahrhundert). Das berühmte Relief von Weigelsdorf zeigt Sonne, Mond, ein drachenähnliches Tier, einen Vogel, ein Pferd und einen schreitenden Mönch. An der südlichen Kirchhofmauer wurde ein Lapidarium eingerichtet.

Quelle:
Austria Forum

PKWeigelsdorf

Unterwaltersdorf


"Von einer Idee zur Tatsache"
von Herbert Nagy

 
 
Eines Tages im Jahre 1991 kam Werner Dietsch zu mir in meine damals noch existierende Drogerie am Hauptplatz und unterbreitete mir seine Idee von einem HEIMATMUSEUM. Wie ja vielleicht viele Leser dieser Zeilen wissen werden, ist der Weg von einer Idee bis zu einer greifbaren Tatsache ein sehr mühsamer.
 
Nach langer und anstrengender Suche hatte Herr Dietsch dann seine Gründungsmitglieder gefunden. Noch im Jahre 1991 traten neun Personen zur konstituierenden Sitzung des Vereines ARGE HEIMATFORSCHUNG zusammen. Dies waren (in alphabetischer Reihenfolge):
Ing. Ingrid Ahorn, Lothar Bilko, Momcilo Borek, Werner Dietsch, Herta Hitzenhammer, Peter Kreuzmann, Herbert Nagy, Ing. Gerhard Pobenberger und Christine Pribila.
Der Verein war zwar jetzt gegründet, aber ohne HEIMAT oder gar MUSEUM.
Die monatlichen Treffen fanden im Gasthaus statt und eine gedeihliche Arbeit war eigentlich nicht möglich. Die Suche nach geeigneten Räumen war noch wesentlich schwieriger, als wir je geglaubt hatten. Dann – im Jahre 1994 – tauchte plötzlich unter dem damaligen Bürgermeister Bruno Matejka das Projekt BAHNHOF UNTERWALTERSDORF auf. Nach vielen Verhandlungen und Diskussionen im Gemeinderat (die ja auch heute noch nicht zu Ende sind!) stellte man uns das Bahnhofsgebäude in Unterwaltersdorf zur Verfügung.
 
Ich nenne mit Absicht nicht die Namen derer, die dann in unzähligen Stunden in mühevoller und schmutziger Arbeit aus einem vollkommen desolaten, ja abbruchreifen Bahnhofsgebäude ein herzeigbares, wenn auch noch nicht fertigen eingerichtetes HEIMATMUSEUM geschaffen haben. Es hat jede Person nach ihren Möglichkeiten und ihrem Können mitgetan.
1998 war es dann soweit: unser Heimatmuseum wurde offiziell eröffnet - und damit begann die Arbeit erst richtig!

Quelle:
Heimatmuseum Ebreichsdorf 

Heimatm